1050-Jahrfeier in Dammheim vom 13. bis 16.08.2010

An allen Tagen hatten die Winzerhöfe Harald Fath, Günter Herzog, Otto Schönbeck sowie Egon und Thomas Wambsganß geöffnet, um den Besuchern ihre besten Tropfen und kulinarischen Köstlichkeiten zu kredenzen. Im Weingut Harald Fath war während der Festtage der Karikaturist Wolfgang Steinmeyer anzutreffen, der „Rund um den Wein“ Karikaturen entworfen hat. Im Weingut Wambsganß stellte Marion Preßler ihre Bilder aus. Der Kulturverein bewirtete die Gäste von Freitag bis Sonntag im Anwesen Adolf Fried in der Dorfstraße 40. Hier präsentierte Carmen Falletta ihre künstlerischen Werke. Gesangverein und Landfrauen waren gemeinsam an allen Tagen auf dem neu gestalteten Dorfplatz in Aktion. Der Sportverein ludt von Freitag bis Sonntag auf dem Platz bei der Turnhalle ein. Dort kamen auch die Kinder auf ihre Kosten. Karussell, Bungee-Jumping, andere Fahrgeschäfte, Süßwaren-, Los-, und Schießstand waren sehr begehrt. In der Turnhalle hatte Margit Herzog eine Fotoausstellung über die Geschichte von 1050 Jahren Dammheim zusammengetragen. Außerdem präsentierte sich die Schule und die Dammheimer Künstlerin Rosi Schey-Voland stellte ihre Werke aus. Das Gasthaus “Zum Schwanen” und das Restaurant “Portugal” waren für die Besucher ebenfalls bestens gerüstet.

Hier nochmal eine Zusammenfassung der Aktivitäten an allen Tagen:

Freitag, 13.08.10: 19 Uhr Eröffnung des Festes auf dem Dorfplatz. Vorher wurde die Kerwe (Weinkiste) ausgegraben und nach der Ansprache der Ortsvorsteherin konnten sich die zahlreichen Gäste die Weine schmecken lassen. Ab 20 Uhr spielte die “Wachthäusel-Combo” aus Bornheim. Im Hof des Kulturvereins war „Acoustic Vibration“ zu Gast. Beim Sportverein am Sportplatz spielte die Gruppe „Rebels & Guns“. Im Weingut Wambsganß der Alleinunterhalter “Einer für alle”. Um 17.30 Uhr wurde die Fotoausstellung in der Turnhalle eröffnet mit einer Autorenlesung von Margot Schley.

Samstag, 14.08.10: Auf der Speyerer Straße wurde eine “Kartoffel-Käse-Meile” aufgebaut (in Anlehnung an die “Käsewürmer”, wie die Dammheimer früher genannt wurden). Es wurden in einem “Original-Kartoffeldämpfer” Kartoffeln gekocht, die die Gäste “fer umme” haben konnten. Dazu gab es überwiegend Käse in allen Variationen, aber auch Fleisch und Fisch. Der Kindergarten öffnete an diesem Tag seine Pforten zum großen Spielfest. Um 16.30 Uhr fand der Kerwe-Gottesdienst auf dem Dorfplatz unterm Zelt statt. Am Abend unterhielt die Oldie-Band “Past Eleven” die Besucher. Im Hof des Kulturvereins gastierte „Eva Criossant“, beim Sportverein die Gruppe “Human Fact”. Im Weingut Wambsganß “Einer für alle”.Ab 22.00 Uhr schoss ein halbstündiges großes Feuerwerk zu Ehren des 1050-jährigen Jubiläums in den Himmel. Organisiert und auch spendiert hat es die Ortsvorsteherin Petra Bechtold.

Sonntag, 15.08.10: Um 11.00 Uhr startete im Neubaugebiet ein historischer Umzug mit mehr als 40 Teilnehmern, der alle Erwartungen übertraf. Er führte durch die Alte Bahnhofstraße in die Dorfstraße, Speyerer Straße, Falkenstraße, Habichtstraße und über die Bornheimer Straße wieder zurück in die Alte Bahnhofstraße. Petra Bechtold begrüßte gekonnt alle Teilnehmer und stellte die Gruppen vor. Sie tat dies vom „Käsewurmwagen“ aus, der in der Dorfstraße aufgestellt war. Im Hof des Kulturvereins waren von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr „Reinig, Braun + Böhm mit Isabel Eichenlaub“ und von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr „Celtic Dreams“ zu Gast. Im Anwesen Butz in der Speyerer Straße 28 stellten Kunsthandwerker ihre Waren aus und gegenüber im Anwesen Dreher Haus Nr. 29 konnten wahre Raritäten origineller Oldtimer-Fahrzeuge bewundert werden. Leider hat am Nachmittag ein starker Regen und Sturmböen die vielen Gäste vertrieben.

Montag, 16.08.10: Bekanntermaßen treffen sich am Montag noch einmal zahlreiche Gäste aus Nah und Fern, um das Fest in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen. Aber auch an diesem Tag war das Wetter so schlecht, dass nur ganz wenige den Weg nach Dammheim fanden. Trotzdem wurde ganz zum Schluss die Kerwe standesgemäß “beerdigt”. Ein „Trauerzug“ zog von Hof zu Hof und sammelte in einer Kiste jeweils eine Flasche des besten Tropfens ein. Diese Kiste wurde dann am östlichen Ortsausgang neben dem Ortsschild begraben.

Alles in allem ein meisterhaft gelungenes Festwochenende, bei dem viele fleißige Helfer teilweise bis an die Schmerzgrenze im Einsatz waren. Aber es hat sich gelohnt, der Zusammenhalt wurde gestärkt und alle waren sehr zufrieden und sind stolz auf ihren Heimat- bzw. Wohnort Dammheim.

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